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"E&L Rocknacht 2007 in Marburg"
Eventdatum: 21.07.2007
Konzert-Bericht:

Am Abend des 21.07.2007 öffneten um 16:30 die Pforten der Kulthallen in Marburg, um die E&L Rocknacht 2007 Besucher zu emfangen.
Die Kulthallen waren früher eine Discothek, die nun dazu herhielt mehreren hundert Deutschrock Fanatikern für einen Abend ein Zuhause zu bieten.

Gegen 18:50 kamen wir an und es war schon brechend voll.
An der Tür standen Jungs vom Gremium Marburg Motorrad Club und kontrollierten diejenigen, die Einlass begehrten. Sie sahen aus, wie man sich einen typischen Biker vortellt. Groß, kräftig, tättowiert, langhaarig. Allerdings sehr freundlich. Dennoch nicht der Typ Mensch, mit dem man gerne Stress hätte. Für die Sicherheit war also schonmal gesorgt.

Am Eingang von Michl vom Frei.Wild Management noch schnell die Eintrittsbänder abgeholt und nichts wie rein in die gute Stube.
Drinnen kurz umgeschaut und erstmal ein paar Trinkmärkchen abgeholt.


Die Luft war schon stickig aber die Stimmung war klasse. Zur Zeit spielten die Band "Stammheim", eine Rammstein Coverband aus Frankfurt und die Menge ging schon richtig gut mit.

Geplant waren die Auftritte folgender Bands:

18.30 - 20.00 Uhr Stammheim
20.00 - 21.30 Uhr Kärbholz
21.30 - 23.00 Uhr Betontod
23.00 - 00.30 Uhr WildeJungs
00.30 - 2.00 Uhr Frei.Wild
Danach JAM mit versch. Bands und OpenEnd!

Leider verzögerte sich das ganze um 20 Minuten, so dass Stammheim erst um 18:50 anfingen. Was aber den wenigsten etwas auszumachen schien.

Gleich darauf liefen wir Andy (aka Signum71) über den Weg und erhielten zu unserer Freude Backstage Ausweise. Nicht schlecht Herr Specht!
Er sagte, man hätte leider nur begrenzt Platz in der Halle, deswegen könnten leider nicht mehr alle hinein, die draussen standen und sich an der Abendkasse gern noch Tickets geholt hätten. Die Halle war voll, und bis auf ein paar "Exoten", wie Leuten aus der Schweiz, die 800 Km gefahren sind, konnte man leider niemand mehr reinlassen.
Hätte man es gekonnt, wären sicher noch ein paar hundert Gäste mehr vor der Bühne gewesen. Nur, wohin mit Ihnen?

Als wir dann ein Würstchen gegessen hatten und das erste Bier vernichtet war, beschlossen wir uns mal im Backstage Bereich umzuschauen.

Was man dort sah, entsprach eigentlich genau dem, wie man einen Backstage Bereich vorstellt: Ein paar Tische und Stühle, ein paar Sofas, ein Buffet und eine Bar. Was braucht ein aufstrebender Rockmusiker noch, um hinter der Bühne glücklich zu sein ?!

Erst liefen einem bekannte Gesichter wie Simone (maxann, Signums geliebte Frau) und NordiM über den Weg und man begrüßte sich herzlich. Danach folgten andere wie Rippi und Lenschen vom Frei.Wild Supporters Club mit denen man schon öfter mal geschrieben, aber sich noch nie kennengelernt hat. Eine nette Sache.

Uns wurde erklärt, die ganze Arbeit hinter den Kulissen wurde von den Fanclub Mitgliedern der Bands "Frei.Wild" und "Wilde Jungs" geleistet. Getränke auschenken, Kisten wuchten, für Nachschub sorgen, Merchandise Stände betreuen, Essen ranschaffen und und und. Langweilig wurde es Ihnen nicht. Überall hektische Betriebsamkeit.

Alsbald kreuzten die Bands auf. Zuerst ein paar Worte mit dem Sänger von Kärbholz gewechselt, danach noch ein Bierchen. Die Stimmung hinter der Bühne war locker. Für alle. Die Jungs von BetonTod saßen nebenan und die Truppe von den Wilden Jungs aus Fulda mischte sich auch unters Volk. Alle genossen die Stunden vor Ihren Auftritten mit reichlich Alkohol und ab und zu sogar mit etwas fester Nahrung *g*.

Dann ging es mit den weiteren Bands los. Stammheim hatten Ihre Vortellung mit Bravour beendet und waren unter dem Beifall von gut 500 Leuten von der Bühne gegangen. Danach wurde umgebaut.

20:30 Uhr
Neue Klänge erfüllten die Kult Hallen. Jetzt spielten Kärbholz und wir gesellten uns unter die Zuschauer vor der Bühne um die Sound Anlage mal etwas näher mitzubekommen.
Mit nicht wenigen Fans im Rucksack war die Band angereißt und hämmerte knallharten Vollgas Rock`n`Roll durch die Membranen. Pogo vor der Bühne war natürlich nur eine Frage der Zeit. Und die Zeit war gekommen. Feinster Mosh Pit vor der Bühne. Klasse!
Es dauerte nicht lange und der erste Verstärker war kaputt gespielt. Die Menge gröhlte viele der Lieder textsicher mit und die Luft wurde heisser und heisser.

Danach gingen wir wieder ab in den Backstage Bereich. Nachtanken!

Die Jungs von Frei.Wild waren mittlerweile auch angekommen und machten es sich auf den Sofas gemütlich.

22:15 Uhr
BetonTod betraten die Bühne. Ein stilistischer Mix aus Street Rock`n`Roll und Punkrock ergriff die Halle. Man schwitzte, pogte und ergab sich allerfeinstem Suff.
Spätestens als die ganze halle gröhlte "Wir müssen aufhören weniger zu trinken, sonst werden wir heut nicht mehr voll", in Anspielung auf ein Lied von BetonTod war die Sache klar.
Als das Lied dann kam, hüpfte die ganze Halle und jeder hatte eine Menge Spaß.

Als ich mal auf die Toilette musste, konnte ich mich davon überzeigen, dass es einige mal wieder zu wörtlich genommen hatten mit dem "aufhören weniger zu trinken" als -gleichzeitig!!!- 2 Personen auf den Toiletten anfingen Bröckchen zu husten *g*. Dennoch hatten sie glaube ich Spaß ;-).

Unter donnerndem Applaus gingen BetonTod dann von der Bühne und die Umbauarbeiten gingen von vorne los.

Für uns hiess es erneut: Backstage, nachtanken, 2-3 Fotos machen.

Im Backstagebereich hörte man nun dauernd Sätze wie "Verdammt, das Bier ist schon wieder alle, kann mal jemand für Nachschub sorgen, bitte ?!" und "lasst mich bitte mal durch, ich muss an den Getränke Stand" von jemandem der 2 Bierkästen oder 2 Colakästen stämmte und in Richtung der durstigen Mäuler brachte.

"Red Bull ist alle!!!" schrie jemand durch den Raum. Kein Problem, Signum ab ans Telefon und den Getränke Mann aus dem Bett geklingelt. "Wir brauchen Red Bull, jetzt! Und Bring noch Bier mit". Und schon verlief wieder alles nach Plan.
Wie ein Bienenstock. Überall sah man die Helfer rumwuseln. Stress pur!

00:05 Uhr
Fulda hatte Ihre Abgesannten in Form der Wilden Jungs geschickt. Zusammen mit Frei.Wild hatten sie das größte Aufgebot an Fans dabei. Überall wo man hinsah waren Wilde Jünger anzutreffen.
Natürlich waren auch hier wieder textsicherheit und Pogo vom allerfeinsten angesagt. Die Stimmung war schon auf einem sehr hohen Niveau und von der Hallendenke tropften die Schweissperlen.

Und für uns hiess es wieder: Backstage, nachtanken, 2-3 Fotos machen.

02:00 Uhr
Durch kleinere Verzögerungen konnten alle Bands erst etwas Später mit Ihren Auftritten anfangen. So kam es, dass Frei.Wild erst um 2:00 anfingen zu spielen. Aber niemand schien sich daran zu stören. Wie hiess es gleich auf den EL-Rocknacht Shirts "Schlafen kannst Du Morgen".
Frei.Wild hatte die Halle nach ein paar anfänglichen kleinen Schwierigkeiten mit Ihrem In-Ear Monitoring von Anfang an fest im Südtiroler Griff.
Jedes Lied brachte die Halle zum kochen. Songs wie "Schwarz und weiss", bei dem sogar Fans auf die Bühne geholt wurden um mitzusingen und bei dem es Stagediving gab und Lieder wie "Land der Vollidioten", "Frei.Wilds Ländereien" oder "Alkohol" liessen die Halle in ihrem eigenen Sud überschwappen. Geschätzte 35 Grad im Schatten. Gepaart mit Luft die man schneiden konnte. Deutschrock Herz, was willst Du mehr ?!

Wir standen mittlerweile hinter der Bühne, da man von vorne nur sehr schlecht Bilder machen konnte. Allerdings war der Sound vorne wesentlich besser, so dass wir dann wieder vor die Bühne gingen.

Gegen kurz nach 03:00 verließ Frei.Wild nach Ihrem letzen Lied "Südtirol" die Bühne um kurz darauf noch eine kleine Zugabe zum Besten zu geben. Danach war schluss.

Hinter der Bühne noch kurz "Tschüss und Danke für die fette Party! Bis nächste Woche zum HL Treffen!" an Signum71 und maxann gesagt, und ab nach Hause.

Fazit: Ein richtig geiler Abend mit viel Stimmung und Künstlern ohne Star Allüren. Wo man hinsah, Freie und Wilde, Jünger, die einiges auf dem Kärbholz hatten und nicht gewillt waren, diesen Abend den BetonTod zu sterben. Sehr schön.

Die Verantaltung verlief ohne gewalttätige Auschreitungen und war gut durchorganisiert. Nicht zuletzt dank des gnadenlos geilen Einsatzes der Helfer vom Wilde Jünger Fanclub und Frei.Wild Supporters Club, die sich den ganzen Abend ihre verschwitzten Hintern aufgrissen haben, damit alles funktioniert. Jungz und Mädelz: Klasse Job !

Von Signum71 (mit einem festgewachsenem Handy am Ohr) und seiner treuen Frau maxann, ganz zu schweigen. Aufopferung pur!

Danke vielmals für einen tollen Abend.



Hier ein paar Bilder des Abends:
Hits: 8152
Dieser Konzertbericht wurde geschrieben von: Marco

    
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